Engagement für ein respektvolles Miteinander an der Rhenanus-Schule

Bad Sooden-Allendorf. An der Rhenanus-Schule wurden vier Schülerinnen der Klasse G10b zu sogenannten Vielfaltsbotschafterinnen ausgebildet. Nach einer intensiven, mehrtägigen Schulung geben sie ihr Wissen nun in Workshops an die fünften Klassen weiter.

Bad Sooden-Allendorf. An der Rhenanus-Schule wurden vier Schülerinnen der Klasse G10b zu sogenannten Vielfaltsbotschafterinnen ausgebildet. Nach einer intensiven, mehrtägigen Schulung geben sie ihr Wissen nun in Workshops an die fünften Klassen weiter.

Im Mittelpunkt stehen wichtige Themen wie Vorurteile, Stereotype und Diskriminierung – und vor allem die Frage, wie ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander gelingen kann.

Initiiert und begleitet wird das Projekt von Rukin Tatli, Jugendpflegerin im Jugendzentrum (JUZ) Bad Sooden-Allendorf und Mitarbeiterin der AWO Werra-Meißner. Sie beschreibt das Projekt als mehrstufigen Prozess:

Zunächst wurden die vier Schülerinnen an drei Tagen intensiv geschult. Anschließend entwickelten sie eigene Methoden und Inhalte, die sie nun selbstständig in den jüngeren Klassen umsetzen. Ziel ist es, Werte wie Toleranz, Offenheit und gegenseitigen Respekt altersgerecht zu vermitteln.

Für die Jugendlichen bedeutet diese Aufgabe nicht nur Verantwortung, sondern auch persönliches Wachstum. Sie stärken ihre sozialen und methodischen Kompetenzen, lernen vor Gruppen zu sprechen und selbstbewusst Inhalte zu vermitteln.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, jungen Menschen Verantwortung zuzutrauen und sie aktiv einzubinden. So entsteht Schule als Ort gelebter Vielfalt – und Jugendliche werden selbst zu Vorbildern.

Wir sind stolz auf dieses Engagement und freuen uns, dass unsere Mitarbeiterin Rukin Tatli mit dem JUZ Bad Sooden-Allendorf solche wichtigen Impulse setzt.