Wechselmodell – was ist das Beste für die Kinder nach einer Trennung?

„Das Wechselmodell stellt hohe Anforderungen an die Kommunikationsbereitschaft der getrennten Eltern“, stellte Klaus Ritter, Psychologe und Gutachter aus Kassel , in seinem Vortrag am 14.8. in Witzenhausen fest. Eingeladen hatten Ralf Ruhl, Männerberater der AWO, und Katja Eggert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Wenn aufgrund der Verweigerungshaltung eines Partners ein Wechselmodell nicht möglich ist, könne stattdessen ein Residenzmodell mit hohen Umgangszeiten etabliert werden. „70:30 oder 60:40 bedeutet viel Kontakt zwischen Vater und Kind, egal, wie das Modell genannt wird“, so Ritter.

In der anschließenden sehr lebhaften Diskussion stellten engagierte Väter ihre hohe Bereitschaft, sich nach der Trennung gleichberechtigt um ihre Kinder zu kümmern, unter Beweis. Sie wünschten sich mehr Unterstützung von Ämtern und Beratungsstellen, um von der Ex-Partnerin Informationen über das Leben des Kindes zu bekommen.

Das Skript des Vortrages von Herrn Ritter finden Sie hier: